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	<title>Kommentare zu: IV-Berichte: Bedeutung, Aufwand und Vergütung</title>
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	<description>Medizinisches Weblog eines Psychiaters und Psychotherapeuten</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Dec 2010 17:21:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Dana</title>
		<link>http://medblog.franzengels.ch/2007/04/19/iv-berichte-bedeutung-aufwand-und-verguetung/#comment-39</link>
		<dc:creator>Dana</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 23:34:57 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, da sollte man dann schon mal eine Nach drüber schlafen, welcher Patient die Rente verdient und welcher vielleicht nach einigen Therapien (medikamentös o.a.) vielleicht doch wieder arbeitsfähig wird,das nennt sich dann Ressourcensuche ;-)

&quot;Und weil ein schlecht oder unbedacht gewähltes Wort des Verfassers immer häufiger gegen den Antragsteller ausgelegt wird und dann zur Ablehnung von Leistungen oder zu unerträglich langen Abklärungsverläufen führt.&quot;

Jeder Strohhalm wird ergriffen! e Ist doch eine potentielle Erklärung dafür, wem die Leistung vorenthalten wird. Entweder dem, bei dem eine &quot;Ressource&quot; gefunden wird oder bei dem, der den Arzt, sofern dieser nicht gewillt ist private Mehrzeit zu opfern, zu viel Zeit und somit Geld kostet. In dem Fall ist eine Pauschalvergütung natürlich praktisch. Alles auf dem Rücken der Klienten, ähnelt einer Tombolaauslosung - überspitzt ausgedrückt.

Für Sozialberufe scheint das die Zukunft zu sein, erinnert mich ans 2. Betreuungsrechtsänderungsgesetz in Deutschland, wonach richterlich bestellte Betreuer Pauschalvergütungen und Pauschalvergütungszeiten für Betreute erhalten. Man bekommt im Monat eine bestimmte Stundenanzahl pro Klient bezahlt und alles was darüber hinaus geht, ist ebenfalls private Zeit, man kann ja auslosen. Braucht er die Sozialhilfe, die Rente wirklich noch diesen Monat?! Das gilt natürlich nur für mittellose Klienten, bei denen der Staat zahlt. Und gespart wird da, wo der Betreuer draufzahlt oder notwendige Anträge, Betreuungsanregungen gar nicht gestellt werden.

So kommt man doch irgendwann - möglicherweise - ans Sparziel. Klienten und Ã„rzte, Sozialarbeiter etc. mürbe machen, Pauschalvergütungen, unabhängig von Zeitaufwand und Umfang, einführen und erhalten.  Und Fehlinterpretationen bis die &quot;Ressource&quot; gefunden ist oder der Antragsteller aufgibt. Das gilt sicher auch für bereits vor Jahren beantragte Renten, die erneut nach Anspruchsberechtigungen geprüft werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, da sollte man dann schon mal eine Nach drüber schlafen, welcher Patient die Rente verdient und welcher vielleicht nach einigen Therapien (medikamentös o.a.) vielleicht doch wieder arbeitsfähig wird,das nennt sich dann Ressourcensuche <img src='http://medblog.franzengels.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#034;Und weil ein schlecht oder unbedacht gewähltes Wort des Verfassers immer häufiger gegen den Antragsteller ausgelegt wird und dann zur Ablehnung von Leistungen oder zu unerträglich langen Abklärungsverläufen führt.&#034;</p>
<p>Jeder Strohhalm wird ergriffen! e Ist doch eine potentielle Erklärung dafür, wem die Leistung vorenthalten wird. Entweder dem, bei dem eine &#034;Ressource&#034; gefunden wird oder bei dem, der den Arzt, sofern dieser nicht gewillt ist private Mehrzeit zu opfern, zu viel Zeit und somit Geld kostet. In dem Fall ist eine Pauschalvergütung natürlich praktisch. Alles auf dem Rücken der Klienten, ähnelt einer Tombolaauslosung &#8211; überspitzt ausgedrückt.</p>
<p>Für Sozialberufe scheint das die Zukunft zu sein, erinnert mich ans 2. Betreuungsrechtsänderungsgesetz in Deutschland, wonach richterlich bestellte Betreuer Pauschalvergütungen und Pauschalvergütungszeiten für Betreute erhalten. Man bekommt im Monat eine bestimmte Stundenanzahl pro Klient bezahlt und alles was darüber hinaus geht, ist ebenfalls private Zeit, man kann ja auslosen. Braucht er die Sozialhilfe, die Rente wirklich noch diesen Monat?! Das gilt natürlich nur für mittellose Klienten, bei denen der Staat zahlt. Und gespart wird da, wo der Betreuer draufzahlt oder notwendige Anträge, Betreuungsanregungen gar nicht gestellt werden.</p>
<p>So kommt man doch irgendwann &#8211; möglicherweise &#8211; ans Sparziel. Klienten und Ã„rzte, Sozialarbeiter etc. mürbe machen, Pauschalvergütungen, unabhängig von Zeitaufwand und Umfang, einführen und erhalten.  Und Fehlinterpretationen bis die &#034;Ressource&#034; gefunden ist oder der Antragsteller aufgibt. Das gilt sicher auch für bereits vor Jahren beantragte Renten, die erneut nach Anspruchsberechtigungen geprüft werden.</p>
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