IV und Schmerzen – Fallbeispiel im "Beobachter"

Die im Rahmen der verschiedenen IV-Revisionen immer systematischer und mit Hilfe der aktuellen Rechtsprechung immer rechtsverbindlicher erfolgende Zurückweisung kranker Menschen mit schwer objektivierbaren Diagnosen (z. B. Schmerzstörungen) führt ebenso systematisch und immer unübersehbarer zu psychischen Folgeschäden. Zur Verzweiflung an der meist fehlenden wirksamen medizinsche Hilfe kommt die bittere Erkenntnis, von Versicherungen und vielen Ärzten nicht ernst genommen zu werden sowie – vielleicht am Schlimmsten – die quälende Scham, von der Öffentlichkeit als "Sozialschmarotzer" wahrgenommen zu werden. Dabei wäre den Biographien oft leicht zu entnehmen, dass viele der Betroffenen bis zum Eintreten des Schadensereignisses leistungsfähige Mitglieder der Gesellschaft waren und sich die allermeisten mit der "Rolle" als Invalide sehr schwer tun. Es ist eben nicht nur ein Mythos, dass gesunde Menschen gerne etwas leisten!

Ein eindrückliches Fallbeispiel sowie ein kurzer Einblick in einige aktuelle juristische Fragestellungen finden sich in der Online-Ausgabe 16/13 des "Beobachter"

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